Poems Without Frontiers

Poems in Translation

Robert Browning







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Robert Browning

Oh, to be in England
Now that April's there,
And whoever wakes in England
Sees, some morning, unaware,
That the lowest boughs and the brush-wood sheaf
Round the elm-tree bole are in tiny leaf,
While the chaffinch sings on the orchard bough
In England -- now!

And after April, when May follows,
And the whitethroat builds, and all the swallows!
Hark, where my blossomed pear-tree in the hedge
Leans to the field and scatters on the clover
Blossoms and dewdrops--at the bent spray's edge--
That's the wise thrush; he sings each song twice over,
Lest you should think he never could recapture
The first fine careless rapture!
And though the fields look rough with hoary dew,
All will be gay when noontide wakes anew
The buttercups, the little children's dower
-- Far brighter than this gaudy melon-flower!



Gedanken von der Heimat, vom Ausland
Robert Browning

O in England zu sein,
Denn nun ist der April dort,
Und wer in England erwacht
Sieht eines Morgens, unerwartet,
Daß die niedrigste Äste und die Garben des Unterholz
Ringsum den Ulmenstamm, Blättchen zeigen,
Während der Buchfink auf dem Obstgartenast singt
In England -- jetzt!

Und nach April, wenn Mai folgt
Und die Grasmücke baut und alle Schwalben!
Horch! Wo mein geblühten Birnenbaum in der Hecke
Sich übers Feld lehnt, und auf dem Kleeblatt
Blüten und Tautropfen streut-am Rand des gebeugten Strauß-
Dort ist die weise Drossel: sie singt jedes Lied zweimal rüber
Falls du denken sollst, daß sie nie
Das erste fein und sorglose Entzücken wiederergreifen könnte!
Und obwohl die Felder rauh mit dem Reif Tau aussiehen,
Alles wird froh sein, wenn Mittag im Nu
Die Butterblumen, die Mitgift des Kleinkindes, erweckt
-Viel heller als diese auffällige Melonenblume!

Übersetzung: © David Paley