Poems Without Frontiers

Poems in Translation

Thomas Hardy







Beeny Cliff
Thomas Hardy

O the opal and the sapphire of that wandering western sea,
And the woman riding high above with bright hair flapping free-
The woman whom I loved so, and who loyally loved me.

The pale mews plained below us, and the waves seemed far away
In a nether sky, engrossed in saying their ceaseless babbling say,
As we laughed light-heartedly aloft on that clear-sunned March day.

A little cloud then cloaked us, and there flew an irised rain,
And the Atlantic dyed its levels with a dull misfeatured stain,
And then the sun burst out again, and purples prinked the main.

-Still in all its chasmal beauty bulks old Beeny to the sky,
And shall she and I not go there once again now March is nigh,
And the sweet things said in that March say anew there by and by?

What if still in chasmal beauty looms that wild weird western shore,
The woman now is-elsewhere-whom the ambling pony bore,
And nor knows nor cares for Beeny, and will laugh there nevermore.



Die Klippe zu Beeny
Thomas Hardy

O der Opal und der Saphir jener wandernden westlichen See
Und die Reiterin hoch oben mit hellem freiem flatterndem Haar-
Die Frau, die mich so treu liebte und zu mir so teuer war.

Die blassen Möwen segelten weit unter uns, und die Wellen in einem niederen Himmel
Schienen so fern, vertieft im Gespräch mit ihren endlosen murmelnden Wörtern,
Indem wir am klaren sonnigen Tag im März oben heiter lachen haben.

Aber dann flog ein schimmernder Regen von einer kleinen Wolke, die uns bedeckt,
Und die Ebene des Atlantiks mit einer trüben unangemessenen Farbe befleckt,
Doch die Sonne drang wieder durch und das offene Meer wurde nochmals entdeckt,

-Immer noch in seiner felsigen Schönheit ragt der alte Beeny zum Himmel.
Wird sie mit mir nicht wieder dorthin gehen, jetzt, wo März sich nähert?
Und nach und nach die süßen Wörter wiederholen, die in jenem März gesprochen würden.

Was macht es schon, wenn noch in der felsigen Schönheit jene wilde unheimliche westliche Küste ragt.
Die Frau, die der schlendernde Pony trug, ist woanders jetzt
Und weder Beeny kennt, noch sich darüber kümmert, und dort nie mehr lachen wird.

Übersetzung: © David Paley